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Seit einigen Wochen und gerade vermehrt in den letzten Tagen ereignet sich etwas auf diesem Planeten, das wir so noch nicht erlebt haben. Warum schleudern Vulkane überall auf der Welt plötzlich riesige Aschewolken meilenweit in die Luft?

An seismischer Aktivität hat es in dem erst wenige Tage alten Jahr 2020 nicht gefehlt. Erst vor ein paar Tagen wurde Puerto Rico von über 1.000 Erdbeben heimgesucht und jüngst von einem weiteren, sehr schweren Erdbeben. Doch aktuell stehen die vielen Vulkanausbrüche im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Insbesondere der schwere Vulkanausbruch auf den Philippinen macht weltweit Schlagzeilen. Was viele Menschen jedoch nicht registrierten, ist, dass gleich mehrere Vulkane in der vergangenen Woche auf spektakuläre Weise ausgebrochen sind und ihre Gipfel weggesprengt haben. Plötzlich schießen Vulkane auf der ganzen Welt riesige Aschewolken in den Himmel – viele Experten sind verwirrt.

Vergangenen Dienstag schoss einer der größten Vulkane Alaskas heiße Asche in die Luft. Der Vulkan Shishaldin brach am Dienstag aus, die Aschewolken verdunkelten den Berg zunächst, aber Satellitenbilder bestätigten schließlich die riesige Aschewolke. Die Aschewolke hat inzwischen eine Höhe von fast 8 Kilometern erreicht. In Mexiko ist am Donnerstag der große Vulkan Popocatepetl ausgebrochen und schleuderte Asche in die Luft. In einem spektakulären Schwall spukte der Vulkan Lava aus und schleuderte glühendes Gestein über 6 Kilometer in die Luft.

Der Popocatepetl hat das Potenzial, die schlimmste Naturkatastrophe in der modernen Geschichte Nordamerikas zu verursachen, da er sich in der Nähe der Millionen-Stadt Mexiko-City befindet. Ungefähr 26 Millionen Menschen leben im Umkreis von etwa 100 Kilometern um den Krater. In der Antike begrub der Vulkan ganze aztekische Städte in überhitztem Schlamm. Dann schlief der Vulkan etwa 1.000 Jahre lang. In den 1990er Jahren wurde der Popocatepetl wieder aktiv und ist inzwischen der aktivste Vulkan auf dem Erdball.

Auch der Sabancaya-Vulkan in Peru ist ausgebrochen und schleuderte eine Wolke mit Vulkanasche etwa 7 Kilometer in die Höhe. Der jüngste Ausbruch des Vulkans auf den Philippinen hat Dampf, Asche und Kieselsteine bis zu 15 Kilometer in die Luft geschleudert. Die Asche soll inzwischen die Hauptstadt Manila erreicht haben und der Vulkan begann, glühende Lava auszuspucken. Der internationale Flughafen von Manila ist seitdem geschlossen. Die Behörden warnen davor, dass das Schlimmste noch bevorstehen könnte. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie warnte, dass jederzeit „ein noch gefährlicherer und explosiverer“ Ausbruch stattfinden könnte. Ein Alarmzeichen – jenseits des sogenannten menschengemachten Klimawandels….

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